Tolles Erlebnis für unsere Kicker beim Bundesfinale im Coca Cola Cup.

FTT U12: Sportlich gut, aber mehr wäre möglich gewesen ...

Am 16. und 17. Juni 2007 fand in Stegersbach das Bundesfinale des Coca Cola Cups statt. Dazu hatten sich aus jedem Bundesland ein Team, aus dem Veranstalterland 2 Mannschaften qualifiziert.  Direkt im Golf- und Thermenressort untergebracht fühlten sich die Kicker wie wichtige Personen und wurden mit tollem Essen, schönen Zimmern und allen Möglichkeiten der Therme verwöhnt.

Sportlich lief es am ersten Tag sensationell. Im ersten Spiel wurde der Sieger Salzburgs, St. Johann im Pongau, klar mit 3:0 besiegt. Die drei LAZ-Spieler Leszkovich, Baumholzer und Dau waren für die Tore verantwortlich. Auch der Vertreter Oberösterreichs, Schweinbach, hatte im 2. Spiel keine Chance. Marco Baumholzer, der „Spieler des ersten Turniertages“, sorgte mit einem lupenreinen Hattrick für den nächsten 3:0-Sieg. Nach einem 1:0 gegen Villach (Tor Baumholzer) im 3. Spiel stand Neusiedl schon frühzeitig als Gruppensieger fest. Auch im letzten Gruppenspiel dominierte die Mannschaft aus dem Nordburgenland, Gegner Feldkirch ließ aber keinen Treffer zu. Nach diesem 0:0 lautete die Bilanz nach dem 1. Tag: 10 Punkte aus 4 Spielen, 7 Tore geschossen, keines erhalten. Damit wurde die Neusiedler Truppe unter Trainern und Zusehern plötzlich als Turnierfavorit gehandelt.

Im Kreuzspiel zweier gleichwertiger Mannschaften gab es gegen FTT Eisenstadt eine 0:1-Niederlage.  Besonders bitter, weil man mit dem ersten Gegentor den Einzug in das Finale verpasst hatte. Ins anschließende Spiel um den 3. Platz gingen die Spieler mit hängenden Köpfen und verloren gegen Donawitz mit 1:3. Positive Höhepunkte in dieser Begegnung waren der wunderschöne Treffer von Zinkl nach einem Volleyschuss und der Umstand, dass mit 6 Spielern des Jahrgangs 1996 mehr auch noch im nächsten Jahr spielberechtigte Spieler dabei waren als bei allen anderen Teams.

Der Bundestitel im Coca Cola Cup ging heuer trotzdem an das Burgenland, denn Eisenstadt gewann als total überlegene Mannschaft das Finale gegen Feldkirch „nur“ 1:0. Hätte uns jemand vor Turnierbeginn den 4. Platz prophezeit, unmittelbar vor Wacker Tirol und Rapid, wären wir äußerst zufrieden gewesen. Wer aber dabei war, hat gesehen, was möglich gewesen wäre.

Das Bild zeigt:

Stehend hintere Reihe von links: Trainer Stefan Fuhrmann, Teamchef Josef Hickersberger, Sponsorvertreterin Sommer von Coca Cola, Trainer Jakob Knöbl

Stehend: Phillip Kientzl, Daniel Weinhandl, Sebastian Leszkovich, Martin Weinhandl, Alexander Dau, Julian Loos, Thomas Zinkl, Johannes Haider

Hockend: Julian Wegleitner, Simon Schmiedl, Thomas Lentsch, Marco Baumholzer, Thomas Seywerth, Daniel Haider, Rene Perlinger.

 

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